Abstract
Zusammenfassung
Lithium‐Ionen‐Batterien sind sichere Energiespeicher, die allerdings durch externe mechanische oder thermische Beschädigung destabilisiert werden können. Dabei kann es zu einem unkontrollierten Aufheizen der Batterie und Brand kommen. Charakteristisch ist dabei, dass zwischen Auslöser und sichtbarem Ereignis teils erhebliche Zeitverzögerungen auftreten können. Ursächlich für dieses thermische Durchgehen ist ein gekoppeltes Netzwerk aus Materialzersetzung, Gasbildung, Wärmeerzeugung und strukturellem Versagen. Um es tiefergehend zu verstehen, sind ausgefeilte experimentelle Methoden notwendig, die der Artikel vorstellt. Gepaart mit Simulationen eröffnen sie Einblicke in Prozesse, die im Inneren der elektrochemischen Zellen ablaufen. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen es ermöglichen, Lithium‐Ionen‐Batterien in Zukunft noch sicherer designen.