Abstract
Gastrointestinale Motilitätsstörungen können den gesamten Magendarmtrakt vom Ösophagus bis hin zum Rektum betreffen. Ursächlich sind in erster Linie Störungen des Darmnervensystems oder Störungen der Darmmuskulatur (neuropathische bzw. myopathische Formen). Daneben existieren die funktionellen gastrointestinalen Störungen. Diese werden pathophysiologisch zutreffender auch als Störungen der Darm-Hirn-Interaktion bezeichnet. Für die Klassifikation und Definition existieren die ROME IV Kriterien, welche zum letzten Mal 2016 angepasst wurden. Eine Veröffentlichung der überarbeiteten ROME V Kriterien, ist für 2026 vorgesehen.