Abstract
In der vorliegenden Analyse werden einige der wesentlichen wirtschaftlichen Profiteure des 44-tägigen Krieges vom Herbst 2020 Aserbaidschans und seiner Verbündeten gegen Berg-Karabach vorgestellt. Daraus abgeleitet wird versucht, die Durchsetzung von wirtschaftlichen Interessen - neben innenpolitischen und geopolitischen Zielvorstellungen – als eine ergänzende Motivation für Aserbaidschans und seiner Verbündeten Aggression gegen Berg-Karabach indirekt in den Raum zu stellen. Es werden dabei aufschlussreiche Erläuterungen nicht nur zur Dimension des wirtschaftlichen Gewinnstrebens der Aggressoren, sondern auch zu dessen Charakter und den sich daraus ergebenden Geschäftspartnerschaften gegeben.